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Mtschadi – Rezept für georgisches Maisbrot aus der Pfanne

Mtschadi – Rezept für georgisches Maisbrot aus der Pfanne

Mtschadi ist georgisches veganes Maisbrot, das in der Pfanne gebraten wird und wie kleine etwa 1 cm dicke Fladen aussieht. Inzwischen bereitet man es aber auch im Backofen zu. Normalerweise besteht Mtschadi nur aus zwei Zutaten, nämlich Maismehl und Wasser. Für den Geschmack kann noch Salz hinzugefügt werden. Das Maisbrot hat eine feste Konsistenz und eine knusprige obere Schicht. In Georgien serviert man Mtschadi als Brot mit einem Hauptgericht. Aber auch pur, zum Beispiel mit einer Sauce, ist es lecker. Gegessen wird das Maisbrot warm – direkt aus der Pfanne. Es gibt außerdem verschiedene Rezepte für gefüllte Mtschadi, unter anderem mit Käse oder Bohnen.

Rezept für Mtschadi

Zutaten für georgisches Maisbrot

  • 500 g Maismehl
  • ca. 400 ml heißes Wasser
  • 1 TL Salz
  • Pflanzenöl zum Braten

Mtschadi zubereiten: so geht es

Schritt 1: Vermische Maismehl und Salz in einer Rührschüssel.

Maismehl und Salz vermischen

Schritt 2: Gib nach und nach heißes Wasser dazu und knete es zu einem weichen Teig.

Tipp: Der Teig hat keine gewöhnliche Teig-Konsistenz, sondern fühlt sich wie ein nasser Sand an. Dabei kann die angegebene Mehlmenge abweichen.

Teig aus Maismehl

Schritt 3: Befeuchte die Hände mit Wasser und forme kleine etwa 0,7 – 1 cm dicke Küchlein aus der Teigmasse.

Mtschadi formen

Schritt 4: Gib Pflanzenöl in eine Pfanne und brate darin die Mtschadi bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldgelb bis goldbraun an.

Georgisches Maisbrot braten

Serviere das leckere georgische Maisbrot direkt nach dem Braten.

Mtschadi

Georgisches Maisbrot

Georgisches Maisbrot aus der Pfanne – Mtschadi

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2 Kommentare

  • Simon

    Ich kenne die als Gorditas die meine mexikanische Frau macht… 😉
    Sind wirklich exzellent!
    Aber informiere dich auch mal bezüglich „Nixtamalisation“, wodurch die Stoffe im Maismehl für den Menschen verwertbar werden. Ohne diesen Prozess kann eine stark auf Mais basierende Ernährung zu Mangelerscheinungen führen.
    Das Maismehl das in Mittel- und Südamerika verwendet wird um zum Beispiel Tortillas zu machen, ist genau so hergestellt.
    Das bekommt man auch hier online und die besten Ergebnisse haben wir mit „Maseca“. Werde das Rezept damit mal probieren.

    Aber eine Frage hätte ich: wenn die Mtschadi gefüllt werden, passiert das vor oder nach dem Braten? (Dann wäre das mexikanische equivalent „tlayoyo“)

    Bin sehr gespannt und danke für die Idee,

    Simon

    März 14, 2020 um 4:48 pm Reply
    • Katja

      Ja, ich habe schon gelesen, dass dieses Maisbrot in jedem Land anders heißt. Den mexikanischen Namen kenne ich also jetzt auch 😉
      Danke für den Tipp zum Maismehl. Werde mich da einlesen 🙂
      Ich hatte die Mtschadi mit pürierten Bohnen vor dem Braten gefüllt. War etwas umständlich, da der Teig zerfällt. Manche schneiden Käse in Stücke und vermischen es einfach mit dem Teig vor dem Braten, habe ich in einigen Rezepten gesehen.
      Viele Erfolg beim Zubereiten!

      März 14, 2020 um 6:06 pm Reply

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